Ganzheitliches Counseling in Wien Nach Kategorien Ernährung Als die Kuhgöttin vom Himmel fiel

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Als die Kuhgöttin vom Himmel fiel Drucken E-Mail

 

Ägypten Hathor Kuh Säule

 

Eine halbe Tonne klingt leicht, fünfhundert Kilogramm wiegen schwer - vor allem, wenn sie muhen und Hörner tragen.

Wandert man auf einer Almwiese an Kühen vorbei, kriecht Respekt hoch. Eine kaum zu unterdrückende Angst, dass einem diese tonnenartigen und gehörnten Riesentier irgendwie gefährlich werden könnte, taucht auf. Ein kleiner Stoss mit den Hörnern vielleicht oder ein versehentliches Drauftreten der Hufe auf unsere Zehen. Es hat ja keinen Benimmkurs gemacht - woher soll es wissen, wie gebrechlich wir 70-Kilogramm-Menschen sind?

Aber wäre es nicht dramatischer, wenn die Kuh selbst auf uns fiele? Wie der Himmel einst auf die Germanen gefallen war? Das kostet uns Menschlein auf jeden Fall blaue Flecken, gebrochene Rippen oder Schlimmeres. Vielleicht jedoch erhellt uns in den folgenden Wochen der Heilung die Erkenntnis: Starkknochige Großsäugetiere sind eine heikle Gesellschaft. Und trotzdem müssen wir feststellen, dass sein Euterprodukt unser Essen dominiert: Milch, Käse, Schlagobers, Yoghurt, Butter. Ob als eigenständiges Lebensmittel oder eingearbeitet in industriell hergestellten Waren.

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Weintraube, Kirsche, Erd-, Him-, Heidel-, Johannis-, Maul- oder Brombeere, Apfel, Birne, Ribisel, Marille, Quitte, Ringlotte, Pfirsich, Zwetschke, Banane, Kokosnuss, Ananas, Orange, Dattel, Kaktusfeige, Kiwi, Litschi, Mango, Maracuja, Papaya, ....  All das essen wir und nennen es Obst. Von einer Frucht verzehren wir mal mehr mal weniger. Manche auch gar nicht. Aber ganz natürlich ist: Wenn wir Obst sagen, meinen wir Obst, also viele unterschiedliche Arten von Früchten.

 

Wenn wir jedoch Milch sagen, meinen wir KuhMilch. Nicht Schafsmilch, Ziegenmilch, Kamelmilch, Stutenmilch oder Eselsmilch. Nein Kuhmilch. Das wäre genauso, als gäbe es nur mehr Zwetschken. Tagein tagaus, winters oder sommers - nur Zwetschken. Die Obstwelt bestünde nur aus Zwetschken und nichts als Zwetschken (in Mittel- und Norddeutschland bestünde die Obstwelt aus Pflaumen).

Diese blauen Früchte würden uns bald zum Halse heraushängen oder? Wir würden sie den Schweinen füttern? Oder in die Bio-Abfalltonne werfen. Zu Recht! Einseitige Nahrung wird uns langfristig krankheitsanfällig machen. Abwechslungsreiche Nahrung führt zu mehr Ausgewogenheit.

 

Also her mit der Milch anderer Säugetiere. Also lasst uns etwa einen Spinat-Schafkäse-Strudel backen, auf dass zur Abwechslung ein Schaf uns auf die Zehen trete. Das wäre doch leichter zu ertragen als eine Kuh auf den Kopf zu kriegen.

 

Syrien Apameia Kuh römische Säulen

 

 


 

Von den vielen Varianten schmeckt unserer Familie Spinat-Schafkäse--Strudel nach dem folgenden Rezept am Besten:

 

 

Spinat-Schafkäse-Strudel

Bestandteile

  • Blätterteig (Machen Sie es sich einfach und kaufen Sie ihn)
  • 400 g Blattspinat
  • 100 g Schafkäse
  • 3 Eier
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Spalten ("Zehen" in Österreich) Knoblauch
  • 1/4 Bund Petersilie
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss


1. Vorbereitungsarbeiten

  • Den Spinat waschen, zerkleinern und blanchieren (= mit heißem Wasser übergießen)
  • Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne in Olivenöl goldgelb anbraten
  • Spinat und Gewürze dazugeben und gut vermengen.
  • Das Eigelb eines Eies für das spätere Bestreichen des Strudels weggeben.
  • Die restlichen Eier verquirlen, über das bisherige Gemisch drübergießen und stocken lassen


2Vorbereitungsarbeiten

  • Die Hitze unter der Pfanne wegnehmen
  • Schafkäse in Würfeln zerkleinern
  • Gehackte Petersilie und Schafkäsewürfeln in die Masse unterheben
  • Die Pfanne vom Ofen wegnehmen und die Masse leicht abkühlen lassen
  • Den Teig ausrollen
  • Die Spinatkäsemasse auf dem Teig verteilen und einrollen
  • Den Strudel mit dem beiseite gelegten Eigelb bestreichen

 

Backarbeiten

  • Im Backrohr bei 180 Grad goldbraun backen


 

Bild 1: Kuhgestaltige allumfassende Himmels- und Muttergottheit im alten Ägypten

Bild 2: Jungkuh vor antiken, römischen Säulen von Apameia in Syrien

 

 
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