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Haben Sie Angehörige (Partner, Kinder, Eltern) durch Tod oder Trennung verloren? Haben Sie Ihren langjährigen Arbeitsplatz gewechselt oder planen Sie, das bisherige Unternehmen zu verlassen? Müssen Sie Ihr Leben aufgrund einer schwerwiegenden körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung neu gestalten? Überfällt Sie bisweilen Angst, schlafen Sie schlecht oder sind rastlos, unausgeglichen und niedergeschlagen angesichts der neuen Lebensumstände?

Wenn eine bisherige Lebensphase zu Ende geht und ein neuer Lebensabschnitt beginnt, sind die Anforderungen an Körper, Gefühle und Geist besonders hoch. Sie stehen vor einer dreifachen Aufgabe:
1. Bisheriges abzuschließen und emotional zu verarbeiten. Ignorieren Sie das, könnte es durchaus sein, dass Sie jahre- und sogar jahrzehntelang nicht verheilende Wunden mitnehmen. Vieles bleibt - unausgesprochen - gärend im Untergrund und wird dann Ihr Leben, Ihr allgemeines Gestimmtsein ungünstig beeinflussen, ohne dass Sie recht merken, woher das kommt.
2. Den Übergang passend zu gestalten. Psychologische Studien belegen regelmäßig die Bedeutung achtsamer Bewältigung dieser Phase, der Wichtigkeit von Zeremonien, Festen und Symbolen.
3. Sich den neuen Lebensumständen sowohl anzupassen als auch zu gestalten wissen. Dies ist selten 'über Nacht' möglich. Möglicherweise werden Sie neue Denk- und Verhaltensmuster benötigen. Ein neutraler, aber professioneller Blick eines Außenstehenden kann Ihnen helfen, neue Muster und mentale Werkzeuge zu erarbeiten.
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